Präambel

Sozialpädagogische Lebensgemeinschaften Schutzinseln

Für die uns anvertrauten jungen Menschen verstehen sich unsere sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften als Schutzinseln. Wir widmen diese besonderen Inseln unseren kleinen Gästen, die niemals vergessen werden, was ihnen widerfahren ist und sichere Orte benötigen, um neue ergänzende Erfahrungen machen zu können.

Im Verbund mit gleichgesinnten, hoch fachlichen, aber kleinen Schutzinseln möchten wir unser Wirken also in den Dienst der jungen Menschen und gleichzeitig zum Wohle der darin tätigen Familien stellen.
Nur in einem sich gegenseitig stärkenden Verbund von Menschen, die gemeinsam mit traumatisierten Menschen leben, lässt sich diese Arbeit in ihrer Wichtigkeit und Wirksamkeit erahnen und dauerhaft aushalten.

„Traumata wirken sich nicht nur auf diejenigen aus, die solche Ereignisse direkt erleben, sondern auch auf Menschen, die den Traumatisierten nahestehen“
(Bessel van der Kolk, Verkörperter Schrecken, 2015).

„Menschen sind unvermeidlich soziale Wesen, deshalb drehen sich die schlimmsten Katastrophen, die uns zustoßen können, um den Verlust von Beziehungen. Infolgedessen geht es bei der Heilung von einem Trauma und von Vernachlässigung ebenfalls um Beziehungen – um das Wiederherstellen von Vertrauen, das Wiedererlangen von Zuversicht, die Rückkehr zu einem Gefühl von Sicherheit und die Wiederverbindung mit der Liebe“

(B. D. Perry 2006).

  • Wir garantieren Schutz und Sicherheit.
  • Wir versorgen die komplette Persönlichkeit.
  • Wir bemühen uns um ein vielfältiges Netzwerk von unterstützenden Bindungen.
  • Wir errichten Schutz- und Schatzinseln für die bei uns lebenden jungen Menschen.

Leistungen: Hilfe zur Erziehung nach §§ 27, 34, 35a und 41 SGB VIII
für bis zu 6 Kinder, Jugendliche und
Eingliederungshilfe für junge Erwachsene nach §53 SGB VII.