Schutzinseln Weiterbildungen 2016: Reittherapeutin

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Fee Heß alsolviert 2016 die Ausbildung zur Reittherapeutin.

begegnen – berühren – bewegen

In der Reittherapie nutzen wir das natürliche Bedürfnis jedes Menschen nach Kontakt, Nähe und Beziehung. Dabei gestalten wir jeden Kontakt wertschätzend und versuchen, uns indidviduell auf die Bedürfnisse des Klienten und seine Befindlichkeiten im Einklang mit denen unserer Pferde einzustellen, aber auch auf die unserer Pferde. Begegnen heißt für uns auch, sich gegenseitig zu unterstützen und in der Begegnung voneinander zu lernen. Dabei steht der Klient, welcher durch uns individuell gefördert wird, jederzeit im Mittelpunkt. Die Begegnungen mit den Pferden und unseren Klienten sind nicht nur für diese wertvoll, sondern sie geben auch uns, täglich die Möglichgkeit, davon zu lernen. Wir werden davon berührt.

Im Mittelpunkt der Arbeit des Reittherapeuten steht der Mensch, aber auch das Wohlbefinden des Pferdes. Dies spiegelt sich im Weiterbildungskonzept besonders wider: die Teilnehmer arbeiten in den Praxisblöcken unter Anleitung mit Patienten, erleben diese Situation so bereits während ihrer Ausbildung und können ihre Erfahrungen mit den beteiligten Fachleuten sowie den anderen Kursteilnehmern direkt reflektieren und umsetzen. Auf diese praktische Erarbeitung der Therapiesituation legen wir besonderen Wert und dies stellt einen erheblichen Mehrwert gegenüber anderen vielfach nur theoretischen Weiterbildungsangeboten dar…

weiterführende Informationen finden Sie hier: Heilpferde.de

Schutzinseln Weiterbildungen 2016: Körper und Seele – (wieder) ein gutes Team – Körperliche Stabilisierung im (pädagogischen) Alltag

Christa Heß absolviert diese zweitägige Weiterbildung im Juni 2016 im Institut Trauma und Pädagogik:

In der Arbeit mit traumatisierten Menschen begegnen uns immer wieder extreme körperliche Zustände wie Übererregung oder Untererregung (Dissoziation). Im Umgang mit diesen und anderen Symptomen von Traumatisierung sind Stabilisierungstechniken hilfreich, die den Körper einbeziehen.

In dieser Fortbildung soll es um einfache und flexibel einsetzbare körperliche Methoden gehen, das Nervensystem zu beruhigen oder ins Schwingen zu bringen. Dabei werden Übungen vermittelt, die nicht nur unserer Klientel, sondern auch uns als Begleitpersonen gut tun!

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Schutzinseln Weiterbildungen 2016: Was tun, wenn‘s kracht? Von Deeskalation zur Sicherheit und Klarheit im pädagogischen Alltag

Sonja und Arnold König absolvieren diese zweitägige Weiterbildung im Institut Trauma und Pädagogik im September 2016:

In der Arbeit mit belasteten Kindern und Jugendlichen sind PädagogInnen regelmäßig mit herausforderndem, grenzverletzendem sowie auch überraschend mit eskalierendem Verhalten und bedrohlichen Situationen konfrontiert.

Bei der Schaffung von möglichst sicheren Räumen für die Kinder und Jugendlichen nehmen die PädagogInnen eine zentrale Rolle ein. Sicherheit entsteht dabei unter anderem durch das Setzen klarer Strukturen sowie persönliche Sicherheit und Klarheit im Umgang mit herausfordernden Situationen. Eine gelebte und spürbare Selbstsicherheit der Erwachsenen wirkt direkt auf die Kinder und Jugendlichen und reduziert das Risiko, dass sich PädagogInnen in Konflikten ungewollt eskalierend verhalten. Wer sich seiner (Handlungs-) Sicherheit bewusst ist, kann auch anderen Menschen Sicherheit und eine klare Orientierung geben.

In dieser Fortbildung erhalten Sie umfangreiches Wissen und Handlungsstrategien, mit denen Sie sich gezielt und wirksam auf konflikthafte, eskalierende und bedrohliche Situationen vorbereiten können. Sie erweitern ihre (Selbst-)Wahrnehmung, Ihre Handlungsfähigkeit und Stressresistenz, wodurch Sie zukünftigen interpersonellen Eskalationen innerlich vorbereiteter entgegensehen können. Je sicherer und aufmerksamer Sie sind, desto wirkungsvoller können Sie eskalierende Situationen frühzeitig deeskalieren oder deren Entstehung vermeiden.

Herzstück des Trainingsseminars ist das Erarbeiten, Austesten und Einüben eines mehrstufigen und praxistauglichen Handlungsleitfadens zum Umgang mit grenzverletzenden, eskalierenden und bedrohlichen Interaktionen.

Gleichzeitig lernen Sie anhand des Handlungsleitfadens Erfahrungen zu reflektieren, zu analysieren und sich dadurch effektiver auf ähnliche möglicherweise kommende Ereignisse vorzubereiten.

Inhalte des Trainingsseminars:
Psychologische Grundlagen zu Aggression und Gewalt | Handlungsleitfaden für sicheren und klaren Umgang mit grenzverletzendem, herausforderndem und aggressiv-eskalierendem Verhalten | Deeskalations- und Interventionsstrategien | Achtsame Konfrontationstechniken | Wahrnehmen persönlicher Anteile an eskalierenden Konflikten | Selbst-sicheres Auftreten (Körpersprachetraining)

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Schutzinseln Weiterbildungen 2016: Fachkraft im Kinderschutz

Hans-Joachim Heß absolviert diese achttägige Weiterbildung in den Kinderschutz-Zentren in Köln im Zeitraum von Februar bis Mai 2016.

Mit dem Ziel eines wirksamen Kinderschutzes hat es in den letzten Jahren zahlreiche gesetzliche Änderungen gegeben. Diese (neuen) Anforderungen nun in der Praxis auszugestalten und umzusetzen ist eine große Herausforderung und Chance für Kinder- und Jugendhilfe, Schule und Gesundheitswesen.
Der Kurs „Fachkraft im Kinderschutz“ macht die Teilnehmer(innen) mit den aktuellen fachlichen (Rechts)Grundlagen zum Thema Kindeswohlgefährdung vertraut, frischt vorhandenes Fachwissen auf und vermittelt die erforderlichen Kompetenzen, um in der eigenen Fallarbeit mit Familien in Gefährdungskontexten qualifiziert und besonnen zu handeln.
Die Weiterbildung schult den Blick auf Risiken und Ressourcen und stärkt die Handlungssicherheit, wenn es darum geht, Hinweise auf Kindeswohlgefährdung zu erkennen und einzuschätzen. Thematisiert werden auch problematische Gespräche mit Eltern, Kindern und Jugendlichen, Aspekte der Kooperation und die Auseinandersetzung mit schwierigen Fallverläufen.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.